Skip to Content

Suedafrika

Januar

Hallo ihr Lieben!

Erstmal wünsch ich allen ein frohes neues Jahr 2010!

Seit Dienstag bin ich wieder zurück in Schoemansdal von unserem Mosambik-Trip.
Der Urlaub war total schön und abenteuerlich, wir haben so viel gesehen und erlebt. Nachdem wir (insgesamt 9 Leute vom DED in Südafrika) in Pretoria zusammen Weihnachten gefeiert haben (es kam nicht wirklich Weihnachtsstimmung auf, weil’s einfach zu warm war und ohne die Familie ist das irgendwie nicht wirklich Weihnachten...), sind wir am 27. Morgens ziemlich früh nach Maputo gefahren, wo uns andere DED-Freiwillige, die mit dem DED in Mosambik sind, abgeholt haben. Dort haben wir uns dann für eine Nacht auf denen ihre Häuser verteilt und sind am nächsten morgen zu 13. Zur Junta gelaufen, dass ist in Maputo der Platz, wo die Taxis abfahren.
Als wir einen Fahrer gefunden haben, der uns zu unserem Ziel fahren konnte, gings los, 12 Stunden von Maputo aus Richtung Norden nach Vilanculos-ein kleiner Ort, direkt an der Küste, mit wunderschönen Stränden. Die Fahrt war nicht so angehmen, da Teile der Strecke ungefähr nur aus riesen Schlaglöchern bestehen und dann in dem kleinen Mini-Taxi...aber wir sind trotzdem angekommen☺
In Vilanculos warn wir dann eine Woche und obwohl es wirklich abnormal heiß war, ham wirs alle sehr genossen. Die Strände, die Cocospalmen, die kleinen vorgelagerten Inseln und das türkisene Meer sind waren einfach unglaublich schön. Einmal haben wir eine Bootstour zu einer der Inseln gemacht, so einen schönen Strand hab ich noch nie davor gesehen.
Mosambik ist schon sehr anders als Südafrika, nicht nur, dass es viel ärmer ist-wir, die aus Südafrika kamen, mussten uns erstmal dran gewöhnen, dass wir draußen rumlaufen konnten, obwohl es dunkel war☺ Das hat man irgendwie schon so verinnerlicht. Wir warn total überrascht, als wir in Maputo 50 m allein zum Geldautomaten laufen konnten, als es schon dunkel war.
Einmal wollten wir in Vilanculos essen gehen, haben Omelett bestellt und nach ca. 45 kam die Frau raus und meinte, sie geht jetzt die Eier kaufen. ☺ Manchmal wars schon echt lustig....
Als wir dann zurück gefahren sind, haben wir wieder eine Nacht in Maputo geschlafen, dieses mal hatten wir aber ne Nacht in einem Backpacker reserviert, den wir erstmal Ewigkeiten nicht gefunden haben. Sind erstmal mit dem Taxi in die falsche Richtung gefahren, dann sind wir ewig gelaufen und dann hats angefangen zu regnen, wir warn komplett nass und es wurde dunkel. Irgendwann hat uns dann ein Banker gefunden, der hatte Mitleid und hat uns alle auf seinen Backi geladen und gnädigerweise hingefahren...So sind wir dann doch noch angekommen.
Hier nach Schoemansdal bin ich dann auch mim Taxi gefahren, Maputo ist von hier nur ca. 140 km weg und ich werde definitv nochmal hinfahren, solang ich hier bin.
Was total cool ist, mit mir wohnt jetzt hier bei Sally eine neue Freiwillige, die auch bei Thembalethu in der Verwaltung arbeiten wird.
Sie heißt Shula, kommt ursprünglich aus Sambia und ist in Mosambik aufgewachsen. Mit ihr versteh ich mich echt gut, wir warn dass Wochenende schon zusammen in Nelspruit.
Wir haben erstmal zusammen überlegt, was wir mit den Waisenkindern machen wollen, die hier aufwachsen.
Insgesamt sind das ja ungefähr 20, aber wir wollen vor allem mit den kleineren arbeiten, weil die zum Teil 10 sind und nicht mal das Alphabet können, obwohl sie regelmässig in die Schule gehen.(!!).
Jeder wird sich um 3 Kinder kümmern, mit denen lesen und rechnen, ham vor, das jeden Tag zu machen.
Außerdem wollen wir so was wie „culture teaching“ mit denen machen☺ Unser Plan ist, jeden Monat ein anderes Land mit ihnen zu bearbeiten, ne Geschichte über das Land vorzulesen, ihnen die Flagge zu zeigen und den Ort auf der Weltkarte. Und diesen Monat ist gleich mal Deutschland dran!
Außerdem war unsere Idee, einmal die Woche eine Activity mit ihnen zu machen, zb backen, ein Spiel spielen oder was uns einfällt. Für Januar haben wir uns jetzt schon Sachen überlegt, bin mal gespannt, wie das läuft.
Manchmal ists wirklich schwer für mich zu glauben, was jedes Einzelne von diesen Kindern in seinem Leben schon durchgemacht hat und manchmal nimmt mich das auch echt mit.
Heute haben sie mir zum Beispiel erzählt, dass sie in der Schule geschlagen werden, wenn sie eine Antwort nicht wissen. Das trägt natürlich nicht grad dazu bei, dass sie irgendwas schneller oder besser lernen.
Anscheinend bringt es nichts, wenn man hingeht und sich beschwert, weil ein paar von den Lehrern diese Kinder dann einfach nicht mehr benoten oder sich noch weniger um sie kümmern.

Morgen öffnet Thembalethu, also die Organisation, für die ich arbeiten soll, auch wieder.
Wir hatten am Freitag ein Meeting vom Managemet, wo alle verschiedenen Abteilungen zusammenkamen. War total interessant, mal einen Einblick zu bekommen, in die Arbeit und die Finanzen (wie das alles läuft mit den Spendern usw).
Manchmal, wenn über Mitarbeiter gesprochen wurde, kam von den Abteilungsleitern die Antwort: „hm, he´s not here anymore...i think he dissapeared.“. Ich musst irgendwie voll lachen, weil das mit so einer Selbsverstänlichkeit gesagt wurde.
Also irgendwie scheinen manche Leute einfach zu gehen, wenn sie keine Lust mehr haben oder nen andern Job gefunden haben... Aber anscheinend sind sie daran gewöhnt. Naja ☺

 Ich werde außer der Sache mit den Kindern versuchen, bei der Community Newspaper mitzuarbeiten.
Wie ich ja schon erzählt hab, bringen die eine Zeitung raus und ich will mich morgen mit zwei von der Zeitung treffen und da mal drüber sprechen, ob sie was haben, was ich tun könnte. Vielleicht lassen sie mich ja sogar eine eigene Seite mitgestalten-wer weiß ☺ Die Zeitung kommt einmal die Woche raus, ich weiß nicht genau, wie die finanzielle Lage von denen aussieht. Ich weiß allerdings, dass sie pro Stück 2 Rand kostet.
Die Leute hier können sie verkaufen und pro verkauftem Stück 1 Rand behalten.
Find ich ne ziemlich gute Sache und ich hoff, dass das weitergeführt wird dieses Jahr.
Bin gespannt, wie sich das alles entwickelt.

Viele liebe Grüße nach Hause, eure Desde

Ps ich werd versuchen, nächste Woche noch ein paar Bilder hochzuladen

Schon einen Monat in Südafrika!

Schon einen Monat in Südafrika!                         17. Dezember 2009

Hallo ihr Lieben,
Jetzt bin ich schon einen Monat in Südafrika und ziemlich beeindruckt von diesem vielfältigen und gastfreundlich Land!
Nachdem wir am 12. November in Pretoria angekommen sind, hatten wir erstmal vier Tage ein Einführungsseminar, bei dem wir unter anderem ein Sicherheitstraining bekommen haben und einen Ausflug nach Soweto, dem zweigrößten Township Südafrikas, gemacht haben, was sehr beeindruckend und auch schockierend war.
Seit mehr als drei Wochen bin ich jetzt in meinem Projekt in Schoemansdal in der Region Mpumalanga bei der Organisation Thembalethu.
Ich wohne bei der Chefin der Organisation, zusammen mit 15 Kindern, die bei ihr aufwachsen, weil sie keine Eltern mehr haben. In meiner Straße wohnt noch ein anderes deutsches Mädel, Lena, die auch mit dem weltwärts Programm hier ist, aber nicht mit dem DED und mit der ich mich ziemlich gut versteh.
Sie wohnt in einer Gastfamilie und arbeitet an einer Grundschule in Schoemansdal.
Sie ist schon seit August hier und kann mir deshalb viel zeigen und mich mitnehmen. Am Samstag waren wir in einer der Bars in Schoemansdal und ich hab mich gleich mal am afrikanischen Tanzstil versucht, was sehr witzig war!
Thembalethu ist ein sogenanntes Home Based Care Center und sie machen unglaublich viel für die Bevökerung hier in der Gegend.
Wie der Name schon sagt, pflegen die Care Worker  von Thembalethu Menschen zu Hause, die sehr krank sind, aber nicht ins Krankenhaus können.
Außerdem geben sie eine eigene Zeitung für die Community heraus, bieten Tagesbetreuung für Waisenkinder nach der Schule an, stellen Möbel und Schmuck her, den sie dann in einem eigenen Laden verkaufen und betreiben mit dem Drama-und Arts Team Aufklärungsarbeit an Schulen, unter anderem zu den Themen HIV/AIDS und women abuse.
Ich hab die letzen drei Wochen damit verbracht, Sereena, die auch für Themalethu arbeitet, dabei zu helfen, einen Report für einen der Geldgeber zu schreiben. Nachmittags hab ich meistens mit den Kindern, die hier mit mir wohnen, ein bisschen Mathe und Englisch gemacht.
Da hier am Freitag die Sommerferien angefangen haben, ist das Center jetzt erstmal für 4 Wochen geschlossen und ich bin gespannt, wo ich mich nächstes Jahr einbringen kann.
Es scheint mir, dass es ziemlich viele verschiedene Dinge gibt und ich freu mich schon drauf, dort was zu starten.
Die Gastfreundschaft hier in Südafrika ist echt überwältigend und es ist ziemlich einfach, Leute kennenzulernen.
Außerdem ist die Natur Mpumalangas wunderschön. Auch wenn es sehr ländlich ist, viele Kühe auf der Straße rumlaufen und die nächstgrößere Stadt über ne halbe Autostunde weg ist,  bin ich jeden Morgen wieder beeindruckt von den Bergen um mich rum, von den Bananensträuchern und Mangobäumen. Einen Affen und ein Nilpferd hab ich auch schon gesehen, wir wohnen nur 30 Minuten weg vom Krügerpark.
Langsam gewöhn ich mich auch dran, eine der einzigen Weißen zu sein und auf der Straße doch immer aufzufallen und angestarrt zu werden. Außerdem hab ich mir ein paar Unterlagen zum Suswati lernen besorgt, die Sprache die hier gesprochen wird. Mittlerweile nervt es mich nämlich ziemlich, dass ich mich an vielen Unterhaltungen nicht beteiligen kann, weil ich nichts verstehe.
Ich hoff, dass ich am Ende meines Aufenthaltes wenigstens die Grundlagen beherrschen werde, weil in Englisch reden die Leute hier untereinander eher nicht, nur eben wenn sie jemanden treffen, der kein Suswati spricht☺
Von Weihnachtsstimmung hab ich noch nicht so viel mitbekommen, vor allem ists total ungewohnt, im Dezember in der Hitze (jeden Tag um die 30 Grad oder heißer...) zu sein!
Auch im Kumbi (die öffentlichen Mini Taxis hier) fahren bin ich schon ganz gut hab mich schon dran gewöhnt, dass sie erst abfahren, wenn sie voll sind. ☺

Außerdem freu ich mich auf 10 Tage Urlaub in Mosambik am Strand und auf Weihnachten in Pretoria, wo ich am Samstag, also schon in zwei Tagen, hinfahre.
Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten und jetzt schon mal ein tolles neues Jahr 2010!
Liebe Grüße nach Hause, eure Desde

Cheers bro!

Sanibonani!

Bei mir ist nach wie vor alles sehr gut und ziemlich cool!

Wir machen im Moment ein Theaterprojekt mit taubstummen in Soweto was unglaublich spannend und cool ist.

Wir erarbeiten ein Theaterstueck mit den Kids wo sie sich einfach nur durch Gestik und Mimik ausdruecken was die alle ziemlich gut koennen weil sie es ja oft muessen.

Nebenbei wurd uns ein bisschen Zeichensprache beigebracht und mein "sign name" is ein seltsames mit den haenden rumfuchteln was ich wohl machen wenn ich erklaere =)
Die koennen echt gut beobachten!
es macht wirklich spass mit dennen zu arbeiten und wie schon in ipelegeng merkt man einfach das man extrem viel zurueck kriegt wenn man sieht wie die sich freuen.

Ich glaub unser stueck wird ziemlich cool,
und hat halt auch mal wieder mit Aids zu tun.
Unser uebersetzer selber is uebrigens auch offen positiv und kennt die kids also haben die sich auch schonmal ein bisschen damit auseinandergesetzt.

Taxi fahren nach dobsonville und dann hier die taxi zentrale in Joburg Centre sind auch immer so eine Erfahrung =)
Alles sehr laut und sehr lebendig, viele leute. hach Leben, einfach.

Ausserdem bin ich seit dieser Woche dabei mit andern ein Theaterstueck zu proben das wir wohl am 4 November am Goethe Institut hier in Joburg auffuehren werden!!!
Sehr spannend.

Was gibt es sonst noch so?
Ich geniesse es einfach hier zu sein, mit netten, lustigen leuten am Theater zu chillen.

Es ist auch immer wieder lehrreich an den DFl workshops fuer die scholars teilzunehmen.
Wir waren auf dem Con Hill hier, wo waehrend der Apartheid ein grosses gefaengniss war und hatten eine Fuehrung, also das hat einen schon richtig traurig und auch wuetend gemacht muss ich sagen....Hab danach noch mit Bongani einem Scholar der seien Bruder im "Struggle" verloren hat geredet...das is echt alles noch so unglaublich frisch irgendwie.'
und er meint er wird deswegen selber diskriminierend und ist sehr vorsichtig mit weisen, aber ich fands sehr cool das er mit mir so offen geredet hat.

Ich fuehl mich hier aufjedenfall schon ziemlich zu hause muss ich sagen!
Auch wenn mein vorhaben mit dem zulu lernen nur so maessig klappt um ehrlich zu sein.
Es redet halt einfach jeder automatisch english und man muss sich da dann echt zu zwingen, die vokabeln anzuschauen nach der arbeit =)
Aber immerhin hab ich jetzt ein vokabelbuch...

mein apartment ist auch nur maessig aufgerauemt und kochen tu ich immer noch nich viel, aber ich glaub bald hab ich alles was man hier auf dem campus essen kann mal ausprobiert =)

Und mein English wird besser. Also oft denk ich sogar zwischendurch in English.
und am anfang haben alle immer gefragt wo ich her komme und letztens meinte sogar wer mein accent wuerd weniger werden.
Aish!

tja ja, meine dreads sehen auch echt ziemlich gut aus jetzt =)
auch wenn es meiner kopfhaut glaub ich nich so gut geht .... Hilfe ich werd ein fisch =)

So das wars dann auch, also ein grosses ngiyabonga(thank you) fuer die mails und salla gashle !!! (stay well)bzw auf Joburg: Cheers, Bro
Insa, Tandi, Insalethu (our insa)

Msanzi !!!

HeyHO ihr alle!

Es tut mir leid, dass ich auf e-mails laenger nich geantwortet habe aber im Moment ist es einfach alles ziemlich viel.
Ich habe mitgeholfen zwei Workshops fuer die SDFL Scholars zu organisieren, der eine war so ziemlich meditativ, das hat echt gut getan =)
Ansonsten hatten wir gestern die offizielle Eroeffnung des Ressource Centres was sehr schoen war, weil trotz Problemen am Ende alles geklappt hat. ( Das essen ist geliefert wurden als alle Gaeste schon da waren und wir mussten das dann schnell bereit stellen..)
Ansonsten hatten wir eine nachbesprechung und feier des Festivals mit den DFl Scholars was auch eine sehr schoene Sache war.

Tja, mein letztes Wochenende war sehr sehr spannend, also ich bin hier in Joburg auf dem wohl einzigen (ausser vll Kapstadt) Pride in Suedafrika, wenn nich in ganz Afrika gewesen...Ich kann mir zumindest sowas in kaum vorstellen in den meisten anderen afrikanischen Laendern...
Ist ja auch egal.
Jedenfalls war es eine sehr witzige crasse Erfahrung, viel musik, viele verkleidete, na ja, so wie sich das gehoert, ein bisschen wie bei uns nur irgendwie afrikanischer =)

Was gibt es sonst noch zu berichten, ich habe beschlossen einen Kurs in IsiZulu zu belegen, und hoffe das klappt auch.
Also von den vielen Sprachen hier ist das glaub ich die die am meisten verstehen, weil sie wohl auch nich so schwer sein soll.

Tja, ich freu mich auch schon auf naechste Woche weil ich dann mit Sizwe aus Swasiland einen Workshop mit Taubstummen in Soweto mitgestalten und mitmachen werde!

Soso, ich muss jetzt mal checken ob es auch geklappt hat mit unserer neuen Drama for Life e-mail adresse, also macht es gut, ueber Msanzi scheint die Sonne!
Insa/Tandi

Ay men!

Dumela,

Okayi? Keteng!

Bei mir ist immer noch alles gut soweit, die Arbeit zwischendurch ein bisschen langweilig, aber alle sind sehr nett und ich arbeite schon, also es ist echt nicht so das es nichts zu tun gibt, nur halt im moment mehr buero als workshops, oder so.

Gestern musste ich ganz viele Geld sachen regeln, und bin mit mind 1000 Rand zur Bank...Irgendwie ein mulmiges gefuehl, aber mir ist nichts passiert.

Tja, gestern war ich hier dann zum ersten mal in der Kirche, weil ich finde man muss es sich ja zumindest mal anschauen. Ich bin mit Tush meiner Mutter =) Elli und Martha meiner Schwester gegangen... Also Tush hat Kinder die sie zu Hause in Uganda vermisst und deswegen sind martha, elli und ich jetzt ihre neuen toechter =)

Es war echt ein Gaensehaut gefuehl, wie die da alle mitgegangen sind. man kann hier tanzen in der Kirche manche sind wie in HYpnose auch mit Augen zu und so. Eine unglaubliche energie hat man da gefuehlt, aber genau das hat mir dann irgendwie auch Angst gemacht, und ich musste ein bisschen an gehirnwaesche denken....

Tja ansonsten muss ich sagen, dass ich sehr enntauscht bin von einem schwarz gelben Deutschland....pf. Ich erzaehl hier immer schoen, wir haben nen sozialstaat mit arbeitslosen geld und krankenversicherung (wovon alle immer sehr beeindruckt sind)und dann das.

Naja, heut abend gibt es ein Theater ueber suedafrikanische politik, das wird sicher spannend!
Also machts mal gut und bereitet euch schoen auf den winter vor, bei mir is bald sommer =)
Insa

Haibo!

Hoi!

Im Moment vertrete ich Drama for Life auf der "World Summit of Arts and Culture" was auch eine ziemlich intressante Sache is weil man sich da als deutsche in Suedafrika mit einer Kuenstlerin aus Hong Kong unterhalten kann!
Wior durften sogar alle zur Eroeffnung, wo ein super cooles Tanztheater ueber die Xenophobic attacks aufgefuehrt wueder.
ich glaub ich werd in Deutchland auch nopch oefter ins Theater muessen!
Also wir von DFL haben es geschafft nich bezahlen zu muessen und koennen trotzdem ueber den roten teppich =)
aber abgesehen von uns ( wir fallen hier ein bisschen als nicht schick auf ) is es sehr schade weil die ganze veranstaltung ziemlich elitaer ist, und nich wirkluich die kunst von der straase aus den communities ne chance hat....

Ansonsten hab ich angefangen vor allem Marthe die aus Namibia kommt ein bischen deutsch bei zu bringen =)
Und Siswe der aus Swasiland kommt wollte mir doch wirklich Hitler als kaempfer gegen die Imperialisten verkaufen....Ich musste ihn dann ein bisschen aufklaeren und er war sehr enttauscht , weil er woll gedacht hatte der Holocaust waere amerikanische propaganda.Nun ja.

Richtig toll war der letzte Samstag, also wir waren bei einem Wits Picknick ausserhalb, haben schoene Natur gesehen, viel getanzt und gequatscht, und es gab sehr viel chicken, also fuer alle ausser mir =)
Einfach draussen snakestyle tanzen in den afrikanischen Sonnenuntergang, TRAUM!
Die ganze Busfahrt zurueck wurde shosholoza und anderes gesungen, und im gang rhytmisch gestampft =)
Der Fahrer tat mir ein bisschen leid, aber er hat das alles sehr locker gesehen.

Tja, gestern war dein auch ein spezieller tag. phillip ein dfl er aus sambia hat letzte woche seinen 19 jaehrigen Sohn verloren, ist zur Beerdigung nach hause und heute wieder gekommen.
Wir haben uns dann mit versammelter mannschaft in sein apartment gequatscht, weil man zum trauern zu den leuten nach hause kommt, das gehoert sich so, und ihm geld fuer die beerdigung gegeben.

hoert sich komisch an ist, aber tradition so, weil da die ganzen leute zu einem nach hause kommen und man ja irgendwie was anbieten muss....
die ganze veranstaltung war sehr anders als man es gewohnt is muss ich sagen.

also es war schon traurig, aber doch lockerer als erwartet, man hat so kam es mir vor, eher versucht ihn auch ein bisschen abzulenken und ans leben zu erinnern oder so.es gab einen "zeremoniemeister" der alle immer geargert hat, sich ueber zu wenig geld beschwert hat und wie gesagt das ganze auflockern sollte.

aber trotzdem is sowas natuerlich einfach wahnsinnig traurig und sollte nicht passieren....

Danke fuer die Kommentare nochmal!
schoene gruesse nach hause, passt auf euch auf und lasst es euch gut gehen!

bis bald, Insa

PS: Oh gestern hab ich noch von zwei DFLern eine hammer satire auf zimbabwe gesehen, mit einem mugabe mit roter pappnase =)

hey!

Hey!

Mir gehts hier bei Drama for Life weiter sehr gut! Letzte Woche war ich sogar ein paar tage alleine hier was ein bisschen ein seltsames gefuehl war, da ich dann ja auch verantwortlich bin. Aber ich hab einen Vertrag geregelt und auch ansonsten glaub ich alles ganz gut hinbekommen. ich schreibe im moment denn Bericht ueber das Festival das wir hier hatten.
Ansonsten ist auch alles klar bei mir. Also am Freitag waren wir wieder mit Dineo und Lonwabo unterwegs, und am Sonntag haben wir uns den African Flea market in Rosebanks angesehen. Eine sehr schoene Stimmung dort. Viele Musiker und Kuenstler, wie ein grosser Weltmarkt. An der einen Ecke ist man in Afrika und hundert meter weiter in Indien =) Man muss nur aufpassen nich zu lange zu auffaellig zu gucken sonst hat man die Sachen quasi schon in der hand...Na ja, ich hab nich so viel gekauft aber wass sehr wichtig ist, ich bin jetzt stolzer Besitzer einer Vuvuzela!!!

Oh Minibus taxi bin ich jetzt auch mal gefahren (mit Dineo zusammen) was tagsueber wohl echt ok ist. Gut die sind vielleicht nicht tuev geprueft oder so und die musik ist immer ganz schoen laut, aber man kommt zu nem guten preis ueberall hin!

Im moment ist hier auf dem Campus ein anderes Theaterfestival, was auch ziemlich gut ist muss ich sagen!

Aber am crassesten war diese Woche wohl echt die Erfahrung, das ich gerufen wurde um 1. Hilfe zu leisten bei einer Studentin die Herzschmerzen und Atemprobleme hatte.
Dann war ich grad dabei hab beruhigt und mit ihr zusammen geatmet, da kam dann ein Freund von ihr und hat angefangen ganz komisch auf sie einzureden und sie war dan auch irgendwie ganz komisch und hat anders geredet, weis auch nich wie ich das anders beschreiben soll aber, das war quasi wie eine art beschwoerung, aber na ja von den leuten hier waren auch sehr viele sehr schockiert...jedenfalls ging es ihr nachher besser, keine ahnung. Mir wurde dann erklaert, dass es mit den Ahnen zu tun hat die einen "aufsuchen", grad an so einer modernen Uni fand ich das irgendwie schockierend....Aber gut, fuer solche Erfahrungen reist man wohl.

So ich glaub ich werd jetzt auch wieder von meinen Arneitsahnen heimgesucht!
also see you soon!

Tandi gruesst mit Rastas =)

Hi ihr alle!

Irgendwie schon wieder so viel passiert das ich gar nicht weiss wo ich anfangen soll...Okay, also am Freitag bin ich hier mit Elli und ein paar andern von Drama for Life zum ersten mal feiern gegangen. Ich glaube weggehen is ueberall gleich.
naja, am Samstag war dann der grosse tag, wir haben mit den Kids vom Workshop in Soweto eine kleine Auffuehrung gemacht. Das heisst es gab Tanz und Musik ( wobei ich mich vornehm zuruckgehalten habe), kleine Szenen zur Diskriminierung von HIV positiven ( was vor allem wichtig is wenn man bedenkt das bei der Rate hier einige von den Schuelern sicher Positiv sind) und ein paar leute also unter anderem ich haben ein gedicht vorgetragen. Insgesamt war es eine sehr schoene aufuehrung nur leider ist der workshop damit vorbei. beim abschied waren alle sehr traurig, sind auf uns zugestuermt und wollten uns nich so wirklich gehen lassen. versprechen zuruck zukommen mussten wir sowieso. ist echt eine crasse erfahrung sowas. Die lieben einen einfach, wearscheinlich weil sie es nich so gewohnt sind das man sich so um sie kuemmert oder so.
Naja, ich hoffe tasachlich das wir von Drama for Life dort noch oefter mal einen workshop machen koennen!!!

Samstag hab ich dann mit ein paar andern hier an der Uni Fussball geguckt und war die einzige die sich freuen durfte =) Aber man hat mir das sehr grosszuegig gegoennt und meinte nur, ach Germany, you can not beat them...

Am Sonntag war ich beim Frieseur und hab jetzt lauter kleine Rastazoepfe. Am anfang wurde ich tatsachlich sehr misstrauisch beaeugt im friseur salon aber dann am ende wollten alle die "weissen" rastas mal anfassen.

Mein afrikanischer Name ist uebrigens Tandiswe, was auf Xhosa wohl Liebe heisst. Es glaubt einem naemlich niemand wenn man sagt man weiss nich was der eigenen name heisst.

Tja, jetzt ohne Festival ist mein Job so ziemlich Maedchen fuer alles, aber das ist ganz cool, weil man dann auch sehr schnell alles und jeden kennt =)
Aber nebenbei ist immer auch wieder Zeit fuer tolle Gesprache, sei es mit Lewabo ueber Suedafrika und die Politik hier; also Suedafrika ist schon ein crass kapitalistisches Land, was man hat gibt man eigentlich auch aus und Geld ist wohl ziemlich wichtig, aber Zuma ist jetzt ja eher Links und will vor allem was fuer die Armen machen.
(Ich glaube zumindest die studenten hier sind echt alle politisch interessiert) oder mit Moshe einem juedischem Suedafrikaner ueber deutsche Gerschichte....

Naja,insgesamt ist alles immer noch sehr neu und spannend hier! Also liebe gruesse nach Hause und machts gut, Insa

Drama for Life

Hey!

Danke erstmal fuer die netten Kommentare! Mir geht es immer noch sehr gut, ich war gestern wieder in Soweto wo ich bei einem Theater\Teambuilding\Aufklaerungsworkshop mitgemacht habe. Neben viel singem und tanzem, haben wir Vertrauenuebungen gemacht und uns mit Aids beschaefitg. Wichtig ist vor allem das die Schueler im Gegnsatz zur aelteren Generation anfangen diese Krankheit zu akzeptieren, das heisst sich testen, weil nur dann gibt es medizin und Leute die offen mit HIV umgehen nicht diskriminieren sondern unterstuetzen.
Naja, am beeindruckendsten war aber echt wie die Kinder gesungen haben, ich dachte ehrlich es waer ein chor in den ich da geraten bin, aber es ist nur eine normale Schulklasse!!!!Ich hab wohl noich viel zu lernen. Langsam gewohne ich mich auch an die Vormitage im Buero von Drama for Life. Mehr zu Drama for Life auf www.dramaforlife.co.za, ist echt ein tolles gesamtafrikanisches Projekt zur Ausbildung von Multiplikatoren.

Abends gibt es im Moment immer Thaterstuecke, da im Moment wie gesagt das Festival laeuft. Diese Stuecke gehen nich nur um AIDS sondern auch mal um Immigranten oder persoenliche Geschichten die auf die Buehne gebracht werden um mit ihnen umzugehen. soso, jetzxt muss ich mal wieder weg, aber bei mir is alles cool, ich esse nich sehr gesund, aber bin jetzt offiziell teil der Uni und kann deshalb hoffentlich bald ins Fussballteam.
Ciao und alles Gute, Insa

Sawubona!

Sawubona, Dumela, Hello,

Nach einem doch truarigem abschied in deutschland bin ich am 25 wohlbehalten in Suedafrika angekommen!
Vom Flughafen ging es dierekt nach Pretoria wo wir Freiwilligen unser Ankunftsseminar verbracht haben.

Wir haben viel gelernt, ueber Sicherheit, Aids und Suedafrika im allgemeinem.
Abends im Backpackers wurde dann mit einem Black Label am Lagerfeuer der kulturelle Austausch begonnen.
Wir haben deutsch gesungen, Zulu Rap gehoert und zum Abschluss gabs die Nigerianische, die deutsche und natuerlich die Suedafrikanische Nationalhymmne.

Besonders spannend war auch die Radtour durch Soweto, ein Township bei Johannesburg. Hier haben wir die unterschiedlichsten Seiten Suedafrikas kennen gelernt. Also Squatter Camps dierekt neben dem neuen schicken WM Stadion.

Doch so richtig spannend wurde es dann am Freitag Abend fuer mich. Bei einem Empfang konnte ich Chati meinen zukuenfiten Chef kennen lernen. Ich war schon aufgeregt, aber nach ein paar netten Worten hat sich das schnell gelegt.

Am Samstag ging es dann mit Elli, Deria, und Turk aus dem DED Buero zu Drama for Life an die Wits in Johannesburg.
Also der Campus ist echt unglaublich! Gross und schoen und definitiv nicht das was einem sonst so von Afrika vermittelt wird.

Zu meinem Glueck bin ich auch genau rechtzeitig zum Drama Festival gekommen, was heist, es war total viel los, super viele tolle kreative, engagierte Menschen und ich mittendrin. Elli und ich wurden dierekt allen vorgestellt und hatten riesige, staunende Augen.

Die Theatershows waren super! Es war teilweise improvisiertes theater wo geschichten aus dem publikum dierekt auf die buehne gebracht wurden. Sehr , sehr toll! Auch Gedichte haben wir gehoert, viel ueber, Liebe, Sex und Aids was ziemlich interessant war, weil da sonst in Suedafrika wohl nich so offen drueber geredet wird.

Tja und dann hat Chati un auch unser neues zu hause gezeigt. Sehr schoen renoviert alles und ich hab sogar eine kochecke obwohl ich doch gar nicht kochen kann. aber hey, das wird noch!

So, ich sitz grad in der wits in einem buero, werd mir heut abend noch ein stueck ansehen und dann morgen so richtig mit dem arbeiten anfangen. es geht nach soweto wo wir bei einen theaterworkshop mit jugendlichen mithelfen (also elli und ich).

Allen liebe ghruese nach Deutschland, mach euch keine sorgen, vor dem haus mit meinem apartment steht ein security *g*, und bald gibts noch mehr neues von mir aus dem auch im winter sonnigen suedafrika!

Insa ( sorry fuer die rechtschreibfehler, aber es dauert jetzt echt zu lange das nochmal alles durch zu gehen, i am back to work *g*)

Hello Germany

So nun bin ich wieder gut in Deutschland angekommen; natuerlich mal wieder mit verspaetung des Fluges von Paris nach Hannover und dann auch noch einem platten Autoreifen auf der Autobahn - so faengt Deutschland doch mal wieder klasse an;)

Goodbye SouthAfrica

So in weniger als 6 Stunden hebt der Flieger ab und ich werde mich auf den Rückweg nach Deutschland machen.
Wunderschöne Zeit liegt hinter mir und nun werden wir sehen, was die Zukunft bringt...
Also: Deutschland hier komme ich - Südafrika ich werde wieder kommen

schöne Erkenntnisse

Seit 362 Tagen in Südafrika,
Vor 51 Stunden das letzte Mal im Büro,
Seit 30 Minuten zurück in Johannesburg.

JA gerade komme ich von einem sehr schönen Endseminar aus Pretoria, wo mir noch einmal bewusst geworden ist, was für ein Glück ich doch in diesem Jahr hatte und was für eine grandiose Möglichkeit dieses war/ist. Ich kann wirklich sagen, dass ich mit dem vergangenen Jahr überaus zufrieden bin!!!
Durch das Seminar ist mir zwar auch immernoch klar, dass ich Südafrika wirklich total lieb gewonnen habe und dieses ein Land ist in das ich gerne wieder komme, aber dennoch hat es auch meine Vorfreude auf Deutschland geweckt. Nun bin ich wirklich "excited" zurückzukommen und alle wieder zu sehen!!!
Ich werde nun noch meine letzten 2 Nächte in Johannesburg genießen, aber dann auch gerne wiederkommen.

Ich würde sagen bis in 61 1/2 Stunden Deutschland!

letzter Arbeitstag...

Wie gesagt nun ist auch schon die letzte Woche in Suedafrika angebrochen und bisher war es auch sehr gelassen und schoen.
Gestern war es schon ein bisschen komisch, dadurch, dass total viele die Fotos von unserem Braai am Samstag haben wollten, bin ich ein bisschen im Buero von Abteilung zu Abteilung gegangen und habe die Fotos verteilt...tja und das werde ich wohl heute auch machen. Heute morgen werde ich noch ein wenig arbeiten und meine Arbeit an die verschiedensten Leute weiterreichen, damit diese auch nicht verloren geht und dann wird wieder von Buero zu Buero gewandert...und irgendwann heisst es dann auch Abschied nehmen, da es ja morgen nach Pretoria geht und ich somit voraussichtlich nicht mehr im Buero sein werde.
Gestern Abend waren wir bei Angela und Brent zum Abendessen eingeladen, was wirklich total schoen war ...
Also jetzt ist wirklich der Zeitpunkt des Abschiedsnehmen angesagt, auch wenn man es irgendwie noch nicht wirklich wahr haben will....

Abschiedsfeiern bis zum Abwinken

Eine Woche verbleibt, noch nicht einmal mehr eine. Nur noch ein paar Tage und dann geht es in den Flieger. Es war schon komisch, daran zu denken bald sagen zu können, dass ich nächste Woche fliege; dann kam der Zeitpunkt und es war komisch. Schon verging die Woche wie im Flug und nun kann ich sagen, dass ich diese Woche fliege und ich heute in einer Woche schon seit ein paar Stunden zu Hause in Deutschland bin. Ist das komisch, bin ich komisch, alles ist irgendwie komisch…

Ja es ist schon wirklich komisch, dass der Zeitpunkt der Ausreise nun so nah kommt. Eigentlich hatte ich auch schon 2 Abschiedsfeiern hier, aber trotzdem kommt es mir noch nicht so recht vor, dass ich nun nur noch 2 mal zur Arbeit gehen werde, dann noch einmal für 2 Tage nach Pretoria und dann das letzte Wochenende in Johannesburg verbringen werde bis es schlussendlich am Sonntag Abend in den Flieger gen Frankreich und dann Deutschland geht…

So gingen meine letzten Wochen also wirklich wie im Flug um. Als dann die neuen Freiwilligen, mittlerweile auch schon fast 3 Wochen her, ankamen sprang der erste Funke, dass der Aufenthalt wirklich zu Ende geht. Simon und ich waren nämlich bei deren Ankunft und dem Einführungsseminar dabei, damit diese auch von „ehemaligen/alten“ Freiwilligen einen Einblick/Einführung bekommen. An sich war es echt total schön und es hat eine Menge Spaß gemacht, aber dennoch merkte man das die Zeit doch nun wirklich knapp wird und unsere „Ablösung“ bereits eingetroffen ist…am Freitag Abend ging es dann auch noch zu der ersten Abschiedsfeier von anderen Freiwilligen aus Pretoria und am Tag darauf sollten wir auch schon die erste Farewell-Party haben. Ich hatte mir für den Anlass ein Auto gemietet und wir sind nach Abschluss des Seminars am Freitag zunächst zu den Union buildings in Pretoria gefahren und wieder zurück nach Joburg. Dort angekommen, bekam ich dann plötzlich SMS, dass unsere geplante Feier höchstwahrscheinlich ins Wasser fällt, da es doch tatsächlich am 1. August anfing zu regnen und auch noch der Strom in den Townships rund herum Johannesburg ausgefallen war, wo wir mit einigen Arbeitskollegen feiern wollten. Nicht dass es total unnormal war, dass es so früh (es ist Trockenzeit) regnet, sondern, dass natürlich auch noch gerade an dem Tag der Strom ausgefallen ist, konnte ich natürlich nicht fassen und nach stundenlangen bangen und mittlerweile Verlust der Laune, entschlossen Simon und ich, dass wir den Abend nicht einfach deswegen beenden können und haben unseren Weg dann schließlich doch noch ins Township gefunden. Dieses belohnte sich dann auch dadurch, dass die Feier dennoch stattfand und wir von einem Township-Club zum nächsten tanzten. Somit hatten wir trotz zunächst befürchteter Enttäuschung einen schönen Abend an dem wir mal mit Arbeitskollegen feiern konnten, die normalerweise zu weit weg wohnen um mal schnell etwas zu unternehmen.

Nach Genesung der darauf folgenden Hustenanfälle ging es auch mit vollem Tempo weiter. Zunächst am Donnerstag und Freitag nach Pretoria um dort auf die Bundesministerin der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung zu treffen, weiter zur ausgiebigen Geburtstagsfeier von Lunga, den Flug nach Port Elizabeth am Samstag verpassen und schließlich am Sonntag in PE ankommen. In PE mit einem Tag Verspätung angekommen, hatte ich somit noch nicht einmal mehr 48 Stunden um mich dort von meiner Gastfamilie und meinen Freunden zu verabschieden. Trotz viel zu kurzem Aufenthalt war es genauso schön wie bei jedem meiner Besuche – natürlich das Standardprogramm wie die Tavernen in Motherwell unsicher zu machen und ein bisschen Quality-time mit meiner Familie vor dem Fernseher zu verbringen. Eigentlich kam mir auch dieses nicht vor wie mein zunächst letzter Besuch in Motherwell, aber ich meine ich werde ja auch wieder kommen;-)

Tja zurück in Johannesburg ging es dann auch gleich weiter mit wichtigen Besuchen, da der Geschäftsführer vom DED uns einen Besuch abstattete um zu sehen wie das weltwärts Programm läuft. Nach vollbrachter Arbeitswoche stand dann auch schon das letzte Wochenende an…da für das Wochenende die 2 anderen Freiwilligen Derya und Maike zu Besuch waren, wurde zu viert am Freitag Simons Geburtstag feiert. Es ging in die Partystraße in Melville um dort ein wenig in den Bars herum zu hoppen. Ans Ausruhen war allerdings auch am Samstag nicht zu denken, da wir einen Braai am Zoo Lake geplant und dazu eingeladen hatten. Mit ca. 30 Arbeitskollegen und Freunden wurde in dem Park gebraait, gechillt, gechattet und was sonst noch alles dazu gehört. Es war wirklich ein sehr schöner Abschied (auch wenn es sich immer noch nicht so angefühlt hat) und der Braai war wohl die perfekte Lösung um wirklich jeder Altersklasse unserer Bekanntschaften einzubinden und einen schönen Nachmittag zu verbringen. Nach Zufriedenstellung aller Parteien ging es im Anschluss mit unserer Generation weiter zur Afterparty, beides in Town von Johannesburg zunächst etwas gelassener in Newtown und folgend ausgelassener in Melville, wo wir den Abend/die Nacht gut ausklingen haben lassen. Sonntag wurde der verdiente Ruhetag eingelegt und somit wird nun in die letzte Woche gestartet, damit diese noch in vollen Zügen ausgenutzt werden kann…

Will be continued…We will see how it will end;-)

noch deutsch oder schon suedafrikanisch?!

Es fing ruhig an, es wurde besser und besser und wieder etwas ruhiger...was kann das bloss sein – natuerlich das letzte Wochenende.

Freitags ruhig zu Hause gechillt, dann am Samstag spaet aufgestanden, um dann nicht ganz rechtzeitig nach Preotria zum Fussbalspiel Kaiser Chiefs gegen Machester City zu kommen. Aber macht ja nichts, das Tor von den Kaiser Chiefs haben wir genau beim Betreten des Stadions mitbekommen, da der Laerm der Vuvuzelas ploetzlich unsere Ohren so sehr umgeben hat, dass man dieses selbst wenn man taub waere gehoert haette.
Das war dann auch das einzige Tor, was gefallen ist, aber das war auch weiterhin nicht schlimm, da dadurch ja eine suedafrikanische Mannschaft die Vodacom Challenge gewonnen hat. Nach der Pokaluebergabe ging es fuer uns nach Midrand um dort den Abend zu verbringen (auch wenn alles ziemlich ungeplant war, war es ein sehr spassiger Abend). Zunaechst zum busy corner „Mbiza“, was ein Braai & drink Treffpunkt ist. Lunga hatte mich vorher gewarnt, dass ich wieder die einzige Weisse sein werde, was fuer mich ja kein Problem darstellt, als wir aber dort ankamen trafen wir ploetslich eine andere Weisse, die natuerlich auch noch deutsch ist...schon merkwuerdig, egal wo man ist oder was man macht, irgendwann laeuft man immer einem deutschem ueber den Weg... weiter ging es zu einer Hausparty, wo man durch die schnell eintretende Kaelte sich nur an den 3 angefachten Feuern aufhalten konnte...und gegen spaeten Ende unseres Nachtausfluge machten wir noch einen Stopp bei einer Bar/Club, wo ich dann endgueltig feststellen musste, dass ich den Tanzstil der Afrikaner viel zu sehr angenommen habe, dass es mir echt schon schwerfaellt wie eine deutsche oder vielleicht eher wie ich zu tanzen;)
Naja trotz dieser zunaechst etwas verwirrenden festsellung war es sehr lustig und auch nicht zu einfach am Sonntag aufzustehe um dann das ganze Haus aufzuraeumen. Nach unserem „Fruehlingsputz“ ging es noch zu einem Freemarket um ein paar Souvenirs zu kaufen und zurueck in die Wohnung, wo man ueber plastiksaecke geht, damit man den noch feuchten Teppich nicht verschmutzt.
Und heute ist wieder Montag und es wird wieder gearbeitet und die Feier am Samstag in Everton bei einem Arbeitskollegen geplant....die Partyzeit kann losgehen;)

Krawall und Remidemmi

Krawall und Remidemmi

Mein Geburtstag und das AC-Training!!!

Ist es wirklich schon fast soweit?!

Schneller als eben gedacht, gibt es nun schon den nächsten Blogeintrag. Dachte mir bevor ich jetzt etwas Sinnloses mache (wozu ich eigentlich gar keine Zeit mehr habe), setze ich mich doch jetzt an den Laptop und schreibe ein bisschen etwas.

First of all: Danke für die ganzen lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag!!! Auch wenn hier ja keiner mehr den Sinn darin sieht Kommentare zu schreiben, bei denen man ja auch normale Sachen schreiben könnte und man sich nicht nur auf den Eintrag beziehen muss, habe ich mich sehr über alle Nachrichten, die ich auf anderen Wegen empfangen habe.

Mein Geburtstag in Südafrika war sehr schön. Auch wenn ich tagsüber gearbeitet habe, wurde der Tag von Stunde zu Stunde besser. Abends ging es mit einigen Freunden von der Arbeit zunächst in eine der beliebtesten Partystraßen Johannesburgs in Melville, wo wir in 2 Bars gegangen sind. Ganz hat uns das allerdings nicht umgehauen und wir sind in einen Suburb von Johannesburg gefahren, wo wir dann in eine größere Bar gegangen sind, in der man auch tanzen kann/muss (es war wirklich voll). Dort haben wir uns mit meinem Gastbruder Lunga und 2 seiner Freunde getroffen und schon ging die Party richtig los. Leider gehen in allen Clubs in Joburg die Lichter um 2 Uhr an/aus und somit haben wir uns nach einem Stopp bei einer in Deutschland unbekannten Fastfood-Kette auf den Weg zu der Wohnung von Arbeitskollegen gemacht, wo Simon und ich das Wochenende verbracht haben.

Leider lag ich das Wochenende aber mehr oder weniger flach, da ich mir eine schöne Erkältung eingefangen hatte (bewiest ja nur dass der Geburtstag sich gelohnt hat). Das war aber auch halb so schlimm, da wir so oder so nur Filme geschaut haben. Da diese Erkältung auch nicht so recht weg wollte, habe ich mich mit dieser mehr als eine Woche lang rumgequält, aber jetzt ist sie auch endlich bekämpft und mich kann nichts mehr daran hindern die letzten Wochen richtig zu genießen.

Letzte Woche ging es für mich wieder raus aus Johannesburg: CA. 1 Stunde entfernt von dem Büro fand ein weiteres Training statt an dem ich teilnahm. Genau wie beim letzten Mal wurden auch hier Area-Coordinator trainiert, allerdings waren es diesmal neue „Gebietsleiter“, die auf ihre bevorstehenden 2 Jahre mit loveLife vorbereitet wurden. Ein weiterer mir zuvor unbekannter Unterschied war, dass dieses national weit stattfand, d.h. es waren anstatt nur aus einer Provinz Leute aus den 9 verschiedenen Provinzen vertreten. Eigentlich kam ich mit der Einstellung/Vorstellung dort hin, dass ich nur um die 20 Leute antreffen würde und nicht 140!!! Trotz meiner Ankunft in der Mitte des Trainings (auf Grund der Erkältung konnte ich nicht früher hin), wurde ich schnell integriert und habe sowohl teilgenommen als auch bei der Durchführung geholfen. Somit ging ich in den thematischen Einheiten zu den verschiedenen Programmen von loveLife von Gruppe zu Gruppe um in jede Trainingsmethode einen Einblick zu bekommen und nahm an den sportlichen Aktivitäten, die zu einem der Programme loveLife’s gehören teil. Es war wirklich unfassbar lustig; ich habe total viele neue Leute kennengelernt (die natürlich alle meinten ich solle sie noch unbedingt besuchen kommen – was aber natürlich nicht geht, da ich ja nun in dem letzten Monat nicht mehr durch ganz Südafrika reisen kann) und viel Spaß gehabt. Am Ende war ich wirklich ein bisschen traurig, dass das Training schon nach einer Woche zu Ende ging…Natürlich habe ich mir aber auch von dem Training Arbeit mit nach Hause gebracht, da ich im Folgenden nun wieder einen Report schreiben werde mit der Grundlage meiner Sichtweisen über das Training und einem von mir erstellten Fragebogen zum Status der ACs und deren Erwartungen zu deren Arbeit, welche ich von jedem AC eingesammelt habe (sorry wenn ich Abkürzungen wie AC = Area-Coordinator benutze, aber da habe ich mich einfach schon so sehr dran gewöhnt).

Als ich am Samstagmorgen wieder auf dem Rückweg nach Johannesburg war, ist mir erst einmal richtig aufgefallen wie sehr ich doch Südafrika und dessen Leute vermissen werde und dass ich eigentlich noch gar nicht bereit bin zurück nach Deutschland zu kehren. Mir sind das Land und die Leute so sehr ans Herz gewachsen, dass es schon fast nichts mehr ausmachen würde, wenn ich noch ein Jahr hier bleiben würde…aber da steht natürlich auch noch der große Faktor Deutschland, wo ich ja auch genügend Leute habe, die ich im letzten Jahr vermisst habe; also aus mit der Träumerei, genießen des letzten Monats und dann wird der nächste Weg im Leben eingeschlagen.

Zurück in Joburg war auch nichts mit Erholung, sondern es ging direkt mit Simon und 3 anderen Freunden zum Schlittschuhlaufen in einem Einkaufzentrum und in ein Café am Nelson Mandela Square. Am Sonntag hieß es auch wieder früh aufstehen, da wir mit Thembisile zum Büro gefahren sind (es wurde gestrichen und unsere Gastmutter muss darüber ein Auge werfen), um einkaufen und ins Kino zu gehen.

Da wir am Sonntag auch noch einen Plan aufgestellt haben, was wir an jedem Wochenende machen wollen und da es noch so viel zu machen gibt in Südafrika, müssen wir jede freie Minute ausnutzen und somit werden die letzten Wochenenden wohl genauso oder auch noch viel stressiger. Zunächst geht es nächste Woche nach Pretoria um bei dem Einführungsseminar für die neuen Freiwilligen teilzunehmen (die 2 Nachfolger für uns kommen auch, ahhh es geht wirklich dem Ende zu), auf eine Abschiedsfeier anderer Freiwilligen und dann zurück nach Johannesburg, wo wir mit Arbeitskollegen in einem der Townships feiern gehen werden und uns das in Johannesburg ansehen werden, was wir uns nicht entgehen lassen können – von wegen Touris und so;). Außerdem geht es noch einmal nach Port Elizabeth um mich dort von meiner alten Gastfamilie und Freunden zu verabschieden, dann eine kleine Abschiedsfeier in Joburg und in der letzten Woche noch das Abschlussseminar und dann morgen in einem Monat Abschied nehmen von Land und Leuten…

Also es ist wirklich nicht mehr lange…heute in 5 Wochen komme ich wieder in Deutschland an!!!!

Fotos zu beschriebenen folgt morgen...
Ich werde nun versuchen nach jedem Wochenende noch einmal kurz einen Bericht hereinzustellen und dann bin ich auch schon wieder da!!!

Also nun kann ich wirklich sagen:

Bis bald

Heyho

Nur ein kleines Update der Fotos: Ich habe gerade die Fotos von dem letzten Zwischenseminar und dem Krueger National Park hochgeladen. einfach auf normal weltwaerts-und-weiter gehen oder auf "Suedafrika" in der Leiste!!!
Momentan bin ich fleissig am planen meiner naechsten Wochenenden, es wird nochmal schoen die letzte Zeit genossen!!! Noch einmal nach P.E. ueber ein Wochenende und ansonsten nach Pretoria naechste Woche um die neuen Freiwilligen zu begruessen und natuerlich feiern gehen!!!
Also nixhts mehr mit ausschlafen oder sonst ausruhen;)

Krueger National Park

Krueger National Park

Krueger National Park - das absolute Tiereparadies; auch wenn Derya und ich nur fuer 2 Tage reingefahren sind, koennen wir uns nicht an der Tier- und Landschaftsvielfalt beschweren!!!
Vorher sind noch einige Fotos von dem Zwischenseminar in White River und der Nachtfahrt im Krueger...

Inhalt abgleichen